Krakau – Die Haupstadt des Outsourcing

Veröffentlich am 11/03/2017 von ITSELECTA

Die polnische Stadt ist das erste europäische Center für Outsourcing-Dienstleistungen seit 2014. von Alessandro Lombardi

Das Durchqueren der Straßen des Stadtzentrums von Krakau erinnert an einen Schritt zurück in die Vergangenheit, der eine mittelalterliche Atmosphäre mit sich bringt. Aber nur wenige Kilometer entfernt befinden sich die Vorstädte, die durch die geometrischen Formen der riesigen 15-stöckigen Glasgebäude, in denen zahlreiche Unternehmen angesiedelt sind, den Eindruck erwecken, als ob eine Reise in die Zukunft gemacht wird.

In diesen Gewerbegebieten arbeiten nicht nur polnische Arbeitnehmer, sondern seit Jahren auch Italiener, Spanier, Ukrainer, Franzosen, Amerikaner, Engländer und Finnen.

Im Allgemeinen ist die Gastfreundlichkeit gegenüber Ausländern in Polen sowie in Krakau sehr groß, da der Grundsatz besteht, viele Menschen dazu anzuregen, die Stadt aus geschäftlichen sowie touristischen Gründen zu besuchen. Während der kommunistischen Staatsführung war es für Ausländer viel komplizierter einzuwandern und ein Unternehmen zu gründen, als es mittlerweile der Fall ist. Einige Jahrzehnte später hat sich diese Situation vollständig in die andere Richtung entwickelt.
Über 15 Millionen Passagiere durchreisten polnische Flughäfen bereits im Jahr 2013, während Schätzungen zufolge diese Zahl auf über 41 Millionen Besucher im Jahr 2020 steigen soll.
Die Tatsache, dass ein Viertel der Reisenden Ausländer sind, ist ein starker Indikator für die Attraktivität Polens. Die polnische Regierung hat in diesem Aspekt ihre Ziele erfüllt.

Warum ist Polen das Ziel für Investoren aus aller Welt?

Neben den Anreizen der Landschaft, Geschichte und der Kultur wird Polen immer mehr zum Ziel für ausländische Investoren oder für Arbeitnehmer von internationalen Unternehmen, die sich im Land angesiedelt haben. In letzter Zeit entscheiden sich immer mehr Jugendliche aus allen europäischen Ländern dazu, ein Auslandsjahr in Polen zu verbringen und in den Arbeitsmarkt einzudringen, ohne dafür unbezahlte Praktika in ihren eigenen Ländern absolvieren zu müssen.

Ein weiterer entscheidender Punkt ist die hervorragende Luftverkehrsanbindung, bestehend aus 11 internationalen Flughäfen sowie zahlreichen Billigfluganbietern, die ca. 45% des Luftverkehrs abdecken.

In polnische Ressourcen investieren

Gegenüber potenziellen Investoren präsentiert sich Polen als eine „Oase voller Wasser zu einem durstigen Menschen in der Wüste“. Zu den wichtigsten Gründen zählt jedoch auch, dass die Möglichkeit besteht von dem Europäischen Wirtschaftsfonds zu profitieren: Ungefähr 105 Mil. Euro wurden zur Verfügung gestellt um das Wirtschaftswachstum in den kommenden Jahren anzuregen. Darüber hinaus darf das Bestehen von speziellen Wirtschaftszonen nicht vergessen werden, da somit von Steuerbegünstigungen profitiert werden kann. Steuerbegünstigungen, abhängig von dem Gebiet, können auf den Investitionswert basiert sein, der Größe des Unternehmens und der Anzahl an neu geschaffenen Arbeitsstellen. Die Begünstigungen können sich von 30-50% bis zu einem Maximum von 55% erstrecken. Um diese Subventionen zu erhalten, ist ein Mindestinvestitionsbetrag von 10.000€ zu tätigen.

Mit Hinblick auf den Personalbereich bietet Polen ein immenses Angebot bei der Personalbeschaffung und Rekrutierung von qualifiziertem Personal, besonders wenn es sich um Fremdsprachenkenntnisse handelt. Aus diesem Grund siedelten sich große internationale Unternehmen mit ihren eigenen Niederlassungen an, um sich auf Outsource-Dienstleistungen, wie beispielsweise Personal oder Kundenservice, konzentrieren zu können. Beispiele dafür sind Shell, IMB oder Motorola.

Der Definition nach handelt es sich bei der Begrifflichkeit Geschäftsprozess-Outsourcing (BPO) um das Auslagern von Management- und Kontrollprozessen. Diese Externalisierung von Prozessen benötigt äußerst kompetente Partner, um die geschäftsinternen Ressourcen zu fördern und sie dann Geschäftstätigkeiten zu widmen, die sich mehr nach den Kernkompetenzen des Unternehmens richten. Seit 2014 war Krakau die erste europäische Hochburg für die Externalisierung von Geschäftsprozessen.

Falls sie mal ein technisches Problem mit ihrem neuen Fernseher haben und eine Service-Hotline anrufen müssen, könnte es sein, dass ihr Gesprächspartner in Polen sitzt und mit ihnen Deutsch spricht. Seien sie bei einem Besuch in Krakau nicht überrascht, wenn sie im Flugzeug von Rom oder Mailand auf Geschäftsleute und Manager treffen,  die mit Laptop und Blackberry ausgerüstet sind und Geschäfte in Polen tätigen.

Aus diesen Gründen hat sich ITSelecta für den Standort in Krakau entschieden, in dem wir seit bereits 6 Jahren erfolgreich etabliert sind. Wir zeichnen uns durch umfangreiche Kenntnisse in der IT-Branche aus, jedoch nicht nur in Krakau, sondern zusätzlich in anderen polnischen Städten, wie beispielsweise Warschau und Kattowitz, und in der Ukraine. Mit unseren Partnern sind wir dazu in der Lage, die am besten geeigneten Entwickler und Programmierer für die Bedürfnisse ihres Unternehmens zu finden.

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